Kunst im Treppenhaus

 

Was für eine Entdeckung! Kürzlich hatte ich einen Termin im "Haus der Ärzte" in Saarbrücken. Alles schön renoviert, ganz schick! Ich warte auf den Fahrstuhl und dann fällt mein Blick nach links in das Treppenhaus. Was ist das? Ich lass den Fahrstuhl Fahrstuhl sein und lass mich von dem, was da zu sehen ist, ins Treppenhaus reinziehen. Wie kommt denn diese Kunst da an die Wand? Ist das gemalt oder mit Schablone gesprüht? Kein Hinweis zu sehen. Ich schaue mir diese schwingenden Strukturen an.  

Dann kommt der Reinigungsdienst und jetzt wird es wirklich interssant.

Eine der Reinigungsfrauen spricht mich an, ob sie mir helfen kann. Ja, ich möchte wissen, wer hier die Kunst an die Wand gebracht hat. Und dann beginnt eine Führung! Sie erzählt mir, dass die Künstlerin Khrystyna Rymsha-Davidov aus der Ukraine stammt und an der HBKsaar studiert. Zwei Wochen lang hat sie tagsüber und auch nachts im "Haus der Ärzte" gearbeitet. So entstand ihre Malerei, alles von Hand und ohne Schablone. Sehr nett sei sie gewesen, stand da meist auf der Leiter und hat gemalt, direkt an die Wand. Die Kunst wandert vom Eingangsbereich bis nach oben in die erste Etage. Wir sind mittlerweile auch in der ersten Etage angekommen. Sie zeigt mir den Hinweis auf die Künstlerin und hofft, dass es vielleicht noch weitergeht mit der Kunst im Treppenhaus. Vielen Dank für diese tolle Führung! Selten hat mir jemand mit so viel Begeisterung was über Kunst erzählt. Wer sich auch mal von Khrystyna Rymsha-Davidows Kunst ins Treppenhaus ziehen lassen möchte, hier die Adresse in Saarbrücken:

Haus der Ärzte in Faktoreistr. 4, 66111 Saarbrücken, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 7.00 bis 20.15 h geöffnet.

 

geschrieben von: susanne, am 04.11.2015

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Kommentare

  • carmen

    • vor 7 Jahre
    Das ist wirklich schön anzusehen! (und wieder ein Hoch für gutes Fotografieren) Ich bin sowieso eine große Freundin der Gebrauchskunst, wie z.B. Wandgemälde in der Küche etc. und hier Kunst fürs Reinigungspersonal und Fahrstuhlfahrer. Oh, wie doppeldeutig, sagen wir besser Fahrstuhlflüchtige. Auch wieder doppelt-gemoppelt. Momentan ist es wohl heikel mit den herumstehenden Fettnäpfchen. Bleiben wir einfach bei der Kunst--ist schön, macht aber viel Arbeit.
    liebe Grüße von hier und hoffentlich ist die Gesundheit wiederhergestellt.
    Carmen

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