Was isst der Saarländer an Weihnachten?
Jahr für Jahr stellen mir Journalisten und Freunde diese Frage.
Gesucht wird das typische saarländische Gericht zur Weihnachtszeit.
Anfangs bereitete mir diese Frage sogar Bauchschmerzen, denn ich kannte die Antwort nicht!
Ich machte mich also auf die Suche. Ich las saarländische Kochbücher, fragte meine Onkeln und Tanten, führte Telefonate mit Köchen und Gourmets.
Und dann fand ich sie, meine Antwort!

Hauptsach gudd gess! Auch zu Weihnachten.
Jeder Saarländer kocht an Weihnachten nach seinem Geschmack.
Vielfältiges wird in den saarländischen Küchen zubereitet und serviert.
Vom traditionellen Schwenkbraten bis zu  regionalen Kartoffelgerichten, kombiniert mit frischen Salaten und Kräutern. Es gibt quer durch de „Gaarde“, eine ganze genussvolle Bandbreite. Ein Potpourri aus kulinarischer Raffinesse und herzhafter Hausmannskost.

Der Saarländer lässt sich eben nicht auf ein Gericht festlegen. Das schmeckt dem Saarländern wohl nicht!

Unserer Vergangenheit ist vermutlich der Grund. Wir waren deutsch, mal französisch, mal eigenständig. Das hat sich auf unsere Küche übertragen.
„Hauptsach gudd gess“

Und dieses Jahr serviere ich meinen Lieben:

„Gefüllter mit einer Walnuss-Schmelze an Zanderfilet und Sommergemüse“

Es ist das Siegergericht von Markus Keller von Wern´s Mühle aus dem schönen Ostertal. Er ist der Genuss-Gastwirt Saarland Gold 2017/2018. Nur eine kleine Abwandlung nehme ich vor, jahreszeitbedingt. Statt Sommergemüse serviere ich Wintergemüse.
Frohe Weihnachten!