Liebe Leserinnen und liebe Leser,
heute möchte ich euch wissen lassen,

mein ökologischer Fußabdruck ist nicht der Beste!

Zugegeben er ist schon etwas besser, seit ich auf Bus und Bahn hinsichtlich meines Arbeitsweges umgestiegen bin.
Aber verbesserungswürdig ist mein ökologischer Fußabdruck noch immer. Darüber hinaus fühle ich mich oft ohnmächtig mit der Frage konfrontiert
„Ich allein kann doch die Erde nicht retten?“ Kann ich auch nicht. Aber ohne mich, ohne jeden Einzelnen, geht es auch nicht. Es geht uns alle an.
Es ist eine große Herausforderung, vielleicht sogar die Größte der Menschheit: die Rettung unseres Planeten.

Eine so große Herausforderung braucht gemeinsames Handeln und eine gemeinsame Vision, dass es zu schaffen ist.
Dafür braucht es Zuversicht, Optimismus und Hoffnung.

Das Saarländisches Staatstheater in Saarbrücken packt das Thema an und zeigt in Deutscher Erstaufführung das Schauspiel HOFFNUNG.

Wie das Schauspiel auf den Spielplan kam

„Wir haben hier in der Dramaturgie sehr schnell entschieden, dass wir den dritten Teil der Trilogie „Habgier, Angst & Hoffnung“ in Saarbrücken spielen wollen“, so die Schauspieldramaturgin Corinna Popp. „Bisher ist noch keiner der Teile auf Deutsch aufgeführt worden und überhaupt ist der in Belgien sehr erfolgreiche Autor Devillé hierzulande noch relativ unbekannt.“ Damit ein Stück es aber wirklich auf den Spielplan schafft, geht man der Frage nach, ob es zu unserer Stadt passt. Wird das Stück Besucher finden, die das Thema anspricht, welches man aufzeigen will?

Ich stehe als Zuschauerin auf jeden Fall schon fest, denn Wegschauen geht bei diesem Stück nicht.

Wird das Schauspiel Hoffnung bringen?

Corinna Popp verrät: „Im Stück werden Lösungsansätze gesucht und diskutiert, für die Klimakrise und das Problem der Energieversorgung. Es geht sehr stark darum, dass der Einzelne etwas verändern kann.  Die Veränderbarkeit der Welt und unserer Gesellschaft wird sichtbar und spürbar. Bei uns stehen auch Jugendliche auf der Bühne, die in Saarbrücken und Umgebung für die Bewegung „Fridays for Future“ aktiv sind. Es gab sehr viele junge Leute, die interessiert waren, mitzumachen, das hat uns überrascht – und sehr gefreut. Sie haben die Texte, die sie sagen, selbst formuliert und sie stehen für die ganze junge Generation, die jetzt sagt: „ So wie bisher kann es nicht weitergehen.“

 

Corinna Popp, Schauspieldramaturgin im Saarländischen Staatstheater

Hat die Arbeit an dem Stück etwas in Gang gesetzt?

„Ja, wir setzen uns seit Probenbeginn alle neu mit dem Nachhaltigkeitsgedanken auseinander, jeder für sich und auch zusammen. Wir kommunizieren mehr als sonst, lesen viel Literatur, wir informieren uns gegenseitig über interessante Artikel im Netz, stellen Überlegungen an.  Im Saarländischen Staatstheater hat sich Anfang des Jahres – etwa zeitgleich als wir das Stück auswählten – ein Arbeitskreis Umweltschutz gegründet. Der hat nun beispielsweise erwirkt, dass das Haus nächstes Jahr auf Ökostrom umstellt.“

Bemerkenswert, lobenswert. Prima!

Ich bin gespannt, was das Stück HOFFNUNG in mir bewirkt.
Und hoffentlich bewirkt es nicht nur in mir etwas.
Ich hoffe, liebe Leserinnen und Leser, wir sehen uns
alle in Kürze in der Alten Feuerwache in Saarbrücken bei dem Schauspiel:  „Hoffnung“

Ich empfehle die Anreise mit Bus und Bahn.

Der Saarländische Verkehrsverbund (saarVV) und das Saarländische Staatstheater haben einen Vertrag über die Einführung eines saarlandweiten KombiTickets geschlossen. Das KombiTicket ist eine Kombination von Eintrittskarte und Fahrschein.  Ab sofort können die Besucherinnen und Besucher des Saarländischen Staatstheaters (Großes Haus, Alte Feuerwache, Kongresshalle und sparte4) mit ihrer Eintrittskarte am Veranstaltungstag ab vier Stunden vor Aufführungsbeginn bis Betriebsschluss kostenlos alle Verkehrsmittel im saarVV nutzen. Hierzu zählen alle Busse, die Saarbahn und Nahverkehrszüge der 2. Wagenklasse im Verbundgebiet.