verläßt man das Saarland, sei es für einen Kurztripp oder einen Urlaub oder gar für länger oder immer, dann kommt irgendwann der beliebte Vergleich zum Saarland auf. Bevorzugte Themen sind dabei das Essen und Trinken. Hier schneidet das Saarland immer EXCELLENT ab. Und die Natur! Sehr grün und lebenswert. Und dann die Kultur! Da gibt es geteilte Meinungen: Die einen finden, im Saarland ist wirklich NIX los, voll die Provinz – andere finden die Kulturszene beachtlich und ziehen deshalb sogar ins Saarland.

In Berlin, mitten im Herzen der Weltstadt, kann man saarländische Kunst gucken und sich ein Bild machen. Die SAARLÄNDISCHE GALERIE – EUROPÄISCHES KUNSTFORUM e. V. stellt Künstlerinnen und Künstlern aus dem Saarland und der Großregion eine Plattform in Berlin zur Verfügung, um sich und ihre Arbeiten außerhalb des Saarlandes, ohne Risiko in der lebhaften, stark expandierenden Kunst- und Kreativszene der Hauptstadt zu präsentieren.

Noch bis zum 13. April 2017 zeigt die Saarländische Galerie die Arbeiten von zehn Studierenden der Hochschule der Bildenden Künste Saar, die zu den Finalisten des diesjährigen Peter und Luise HagerPreises zählen: Ida Kammerloch (1. Preis), Michael Voigt (2. Preis), Valerian Polienko (3. Preis), Miriam Dockendorf, Richard Engel, Eva Fischer, Marion Kentischer, Anna Makarova, Esther Momper und Christine Reisen. Die zehn gezeigten Arbeiten setzen sich mit dem ebenso einfachen wie komplexen Thema „Kreis“ auseinander.

„I was a circle“ von Ida Kammerloch bekam von der Jury den ersten Preis. Schön, wenn sich der Kreis schliesst!

Die SAARLÄNDISCHE GALERIE – EUROPÄISCHES KUNSTFORUM e. V.

Foto: (C)Maurice Weiss