In diesem Winter haben die Star-Wars-Fans zweifachen Grund zur Freude: 40 Jahre ist es her, dass der erste Film der Science-Fiction-Reihe über die Leinwand flimmerte und kürzlich kam die Episode 8 „Die letzten Jedi“ als neueste Folge in die Kinos – und ich habe als Fan im Saarland sogar einen dritten Grund: die Ausstellung Saar Wars im Historischen Museum.

Stormtrooper Reiseblog Saarland Messika Historisches Museum SaarWars

Stormtrooper als Empfangskomitee

Für mich ist es, ein Anlass in den Saarbrücker Untergrund zu gehen: Das Historische Museum stellt nachgebaute Figuren und Kostüme der Weltraumsaga in seiner unterirdischen Burg aus. Ich gehe in die runde Treppe runter zu den Kasematten. Und bevor ich überhaupt etwas sehen kann, höre ich sie: die Musik von John Williams. Automatisch summe ich mit. Die Katakomben sind spärlich beleuchtet, die Felsen aus Sandstein staubig und karg – die zwei Monde fehlen, aber die Kulisse erinnert mich an „Tatooine“, den (fiktiven) Wüstenplaneten im Äußeren Rand des Universums und Heimat von den Helden Anakin Skywalker und später seinem Sohn Luke.

Figuren made im Saarland

Schon am Anfang begegnen mir: Chewbacca und BB-8; später zu sehen sind auch R2-D2 und C-3PO, dazu Stormtroopers und weitere Figuren des galaktischen Bürgerkrieges. Und immer wieder der Soundtrack, mit den zischenden Lichtschwertern.

BB8 Messika Reiseblog Saarland Historisches Museum SaarWars

So knuffig wie im Film

R2D2 C3P0 Messika Reiseblo Saarland Historisches Museum SaarWars

Droiden mit Persönlichkeiten

Der Star unten den Figuren aus „Krieg der Sterne“ ist Darth Vader; viele Besucher lassen sich neben dem Bösewicht ablichten. Ich entdecke eIne junge Mutter mit Kleinkind in der Tragetasche. Daneben wartet schon ein Gruppe von jungen Franzosen, um ein Selfie mit der Legende zu machen.

Darth Vader 3 Messika Reiseblog Saarland Historisches Museum SaarWars

Galaktisch – Bilder sind erlaubt!

Darth Vader 4 Messika Saarland Historisches Museum SaarWars

Darth Vader – in der Saar-Wars-Ausstellung so unheimlich wie im Film

Das Besondere: Guidon Messika, Elektrotechniker aus dem Saarland, hat alle Figuren in monatelanger Handarbeit in seiner Manufaktur gefertigt und zum Leben erweckt. International hat sich Messika mit seinen Werken made im Saarland einen Namen gemacht: Seit fast 20 Jahren produziert er Kostüme für die Fan-Gemeinde.

Guidon Messika Reiseblog Saarland R2D2 Historisches Museum SaarWars

Guidon Messika: der Meister mit einem seiner Werke

Ich fühle es: Die Macht ist stark in Saarbrücken – zumindest bis zum 13. April. Dann endet zwar die Ausstellung, aber das Epos zum Glück noch lange nicht. Faszinierend!

 

Faszinierend ist auch das Herstellen der Figuren – mehr im Making-of-Video zu entdecken: