Am Dienstag ist es soweit. Der Valentinstag. Viele so auch ich nutzen den Tag vorrangig für ein Date zu zweit. Für mich ist dieser Tag aber auch mehr.

Genau an diesem Tag werfe ich einen Blick zurück. Ich stelle mir die Frage: „War ich wirklich lieb, im letzten Jahr? Das ist nicht leicht zu beantworten. Zumindest kein reines „JA“ ist hier möglich. 365 Tage im Jahr lieb. Wegen dem Schaltjahr sogar 366! Schafft man das?

Achtung bloß kein Selbstbetrug!

Mein Ego neigt dazu diese Frage positiver zu beantworten als angebracht. Es ist schwierig „lieb“ zu sein. Muss ich das überhaupt sein?

Ich bin bemüht in Liebe die Wahrheit zu sagen, doch die Worte werden von meinem Gegenüber ganz anders bewertet! Oder ich habe mich von der Stimmung meiner pubertierenden Tochter so in Rage bringen lassen. Dass ich von jetzt auf gleich richtig grimmelwiedisch genn (= wütend werde). Und zu guter Letzt pflaume ich dann meine Arbeitskollegin muffelig an. Obwohl die dafür erst Recht nix kann. ;-((

Ganz schön gemein ist das oder?

Kommunikationsprobleme gibt es überall und bei jedem. Ehrlich jetzt, wer von Euch hat schon mal nicht etwas in den falschen Hals bekommen? Ein wesentliches Kriterium dieser Schwierigkeit ist, dass jeder ein anderes Empfinden hat. Und jeder eine andere Subjektivität!

Zu diesem Thema passt das Theaterstück im saarländischen Staatstheater in Saarbrücken: „Wenn die Gondeln Trauer tragen“. Es ist eine Geschichte um den „Grenzbereich der Subjektivität“ und „das Sehen selbst“. Das Stück ist eine Mischung aus Psychothriller, Esoterik und Horror. „Nichts ist so wie es scheint“.

www.staatstheater.saarland

www.staatstheater.saarland

Mein Trost an alle die gerne auch eine Zweisamkeit hätten und am Valentinstag neidisch auf die ach soooo Verliebten zu zweit blicken.

Obacht! Nichts ist so, wie es augenblicklich scheint!

Mein Fazit: Nicht immer war ich im letzten Jahr lieb. Versprochen, ich gelobe Besserung!  Zudem ich glaube fest daran, dass generell die Liebe triumphiert über Hass.