Ich finde den Wochentag Freitag einfach Klasse.
Schon während dem Zähneputzen beginnt meine Vorfreude! Ich habe es schon fest im Blick: mein bevorstehendes Wochenende! Damit meine Vorfreude bleibt, vermeide ich strikt den Blick auf eine Stelle im Haus. Die Stelle, wo die liegengebliebene Arbeit lungert. Es ist ganz einfach – ich schaue strikt und konsequent weg. Diese Stelle wird nicht mehr beachtet. Basta!

Auf der Arbeit tausche ich meine Gedanken aus, zu der Frage des Tages: „Was machst du an deinem Wochenende”? Nach getaner Arbeit im Büro, bereits während dem Herunterfahren des Computers, bastele ich konkret an meinen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Zwei Tage frei – was stelle ich an?

Zuhause angekommen gibt es direkt ein akutes Problem. Mist, ich muss mich doch beschäftigen mit der besonderen Stelle im Haus. Die Stelle, wo die für diese Woche liegengebliebene Arbeit lungert. Diese Woche: Bügelwäsche. Meine Tochter braucht ihr Lieblingsshirt und das natürlich gebügelt. Okay, ich muss ran. Aber eine Frage sei erlaubt! Gibt es das „freie“ Wochenende überhaupt für die Frau?

Die Karrikaturen von Marie Marcks, die derzeit im Rahmen der Ausstellung „Nichts gegen Männer“…im Museum Haus Ludwig in Saarlouis zu sehen sind geben kluge, pragmatische und selbstbewusste Antworten.

Meine selbstbewusste Antwort heute:

Okay, das eine Shirt noch, aber dann: „Hände hoch, es ist Wochenende!“