Mit Lebensmitteln spielt man nicht.
Aber an Ostern mache ich eine Ausnahme. Diese Ausnahme gestatte ich nur, weil ich die Lebensmittel nach dem Spiel auch kulinarisch verwende!

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Zu Ostern kommt meist die Großfamilie kommt zusammen. Wir sitzen an einem Tisch. Jeder benötigt für dieses Spiel ein hartgekochtes Ei. Am besten schon abgekühlt, dann spielt es sich leichter. Besonders schön spielt es sich, wenn die Eier bunt gefärbt sind.

Jeder hält sein Ei in der Hand. Einer sagt nun: „Auf die Plätze fertig los!“
Anschließend müssen alle möglichst gleichzeitig zählen: Eins. Zwei. Drei.
Bei drei müssen alle ihr Ei in die Mitte dotzen.
Bei diesem „Dotzen“ treffen sich alle Eier in der Mitte. Mein Ei hat dann meist brutale Unfälle ;-((
Ich drücke es mal so aus. Durch den unsanften Kontakt mit den anderen Eiern ist mein Ei meist ziemlich beschädigt.

Ich spiele das Spiel aber auch immer mit vollem Engagement und dotze heftig.
Gewonnen hat das Ei, welches nicht beschädigt wurde.

Für den Fall der Fälle: Sollte kein Ei unbeschädigt davonkommt, gewinnt das Ei, welches am wenigsten beschädigt ist.
Klar ist, dass ich dieses Spiel nicht nur einmal spielen will. Ebenso klar ist, dass wir dann viele hartgekochte beschädigte Eier haben.

Dieses Problem löse ich als Saarländerin natürlich so:

Ich mache eine große Portion Eiersalat.

Das Ei ist übrigens im Saarland nicht nur an Ostern wichtig! Ei jo!

Frohe Ostern!