Ich koche Mittwochs vor der Weiberfassend einen riesigen Topf „Gemüsesuppe quer dursch de Gaarde“

„Quer durch den Garten“ bedeutet in dem Fall, alles was an Gemüse in meiner Küche zu finden ist, findet Platz in meinem großen Topf. Dazu Wasser und Kräuter. Ist die Gemüsesuppe mal gekocht, hat man es einfach mit ihr. Sie wird jeden Mittag – innerhalb der närrischen Tagen – stets erneut erwärmt. „Wie langweilig!“ hör ich euch schon sagen. Nein, das Beste ist doch, die Beilage!

Die Fasendkichelcher.

Und die backe ich jeden Tag frisch.

Man braucht:

250g Magerquark

3-4 El. Zucker

3 Eier

250g Mehl

1 Packung Backpulver

Alle Zutaten werden miteinander verrührt.

Pflanzenöl oder Butterschmalz erhitze ich in einem goßen Topf. Mit zwei Teelöffeln steche ich die Masse in kleine Klößchen ab und backe sie im Fett nacheinander goldbraun. Anschließend lasse ich sie auf einem Küchenpapier abtropfen. Dann wende ich sie in Zucker.

Wenn das Fritierfett konstant 180 Grad hat, dann erhalten die Fasendkichelcher eine besonders schöne Kruste und sie nehmen nicht soviel Fett auf.

Als Nachtisch gibt es die vielen bunten Guzjer, die wir an den närrischen Fassnachtsumzügen einsammeln.

Einfach närrisch! Aleeee hopp.