der Saarländer an sich.

Was war am Anfang? Das Ei oder die Henne? Oder das Huhn im Ei? Oder etwa das Ei in der Henne?

Die Frage bewegt seit jeher die Gemüter. Inspiriert Künstler, fesselt Philosophen..

Saarländer haben übrigens auf diese Frage gleich mehere Antworten.

1. Antwort: Am Anfang steht immer das Ei. 

Warum? Ei, bei (fast) jeder Unterhaltung ist das Ei das erste entscheidene Wort für den Gesprächsauftakt. Was für die Franzosen ein charmantes alors oder für die Italiener ihr tempramentvolles allora, ist für den Saarländer das Ei.

Es wird auch gerne zur Bestätigung eingesetz – Ei jo!

Geht aber auch als Ablehnung – Ei ne!

Unverständnis und Fassungslosigkeit wird mit einen Ei-Stakkato ausgedrückt: EiJEiJEiJEiJEiJEi…

2. Antwort: Ganz am Anfang steht immer das Lebacher Ei.

Warum? Ei, das ist doch klar! Weil es älter ist als jedes Hühnerei und jede Henne, nämlich rund 250 Millionen Jahre alt. Das Lebacher Ei ist ein geologischer Einsprengling, in Eierform, ein Stück Eisenerz, mit dem man die ersten Schmelzöfen befeuerte. Dieses Ei setzte die saarländische Hütten- und Stahlindustrie in Bewegung.

Gefunden hat man das Eisenerzei in der Lebacher Gegend. Und diese Schichten gaben nicht nur Erze frei, sondern auch aufschlussreiche Auskunft über die Fauna und  Flora der Erdgeschichte. Ein dickes Ei, sozusagen!

Albert Wagner´s Augen funkeln auf jeden Fall, wenn er erzählt vom Lebacher Ei und dem Ei als solches.

Hier geht es zum Video LEBACHER EIER