Ein Werk möchte ich von meinem Rundgang besonders hervorheben.

DZIA

Gold fox (vulpes vulpes ) 2017 218X264 cm Sprühlack, Tinte und Acryl auf Leinwand.

Im Katalog der 4. Urban Art! Biennale 2017 vom Weltkulturerbe Völklinger Hütte lese ich auf Seite 72 folgendes:

„Vom Mammut bis zum Mäuschen, Wal, Nashorn, Taube, Katze, Schmetterling, Fuchs und Hasen. Tiere sind eindeutig Dzias Ding. Sein Slogan:“Paint like a lion, fight like atiger, think like a fox.“ Der junge urbane Künstler, der an der Koninklijke Academie voor Schone Kunsten in Antwerpen studierte, kombiniert das klassische Sujet der Street-Art-Murals; große Tiere, mit einem linienlastigen dynamisierten grafischen Stil. Es geht ihm offentsichtlich nicht so sehr um eine realistische Anmutung als darum, Struktur und Bewegung auszudrücken. Oft fliegen gemalte Partikel um das eigentliche Tier wie die Schwunglinien in Comics. Die deutlichen schwarzen Outlines verraten zudem den klassischen Grafitisprayer“.

DZIA  Gold fox (vulpes vulpes ) 2017 218X264 cm Sprühlack, Tinte und Acryl auf Leinwand.

DZIA Gold fox (vulpes vulpes ) 2017 218X264 cm Sprühlack, Tinte und Acryl auf Leinwand.

Ich lese weiter:

„Dzias inhaltliches Anliegen ist es, die „Tiere wieder in die Stadt zu bringen, ihnen ihren Lebensraum zurückerobern.“ So stehen sie plötzlich unter Brücken oder in urbanen Brachen herum, schleichen durch die Gassen“.

Ob DZIA weiß, dass Vögel, Enten, Mäuschen und Co. sich längst hier im Weltkultuerbe Völklinger Hütte ihren urbanen Lebensraum zurück erobert haben? Ob er vielleicht sogar mit Herr Thieser gesprochen hat?

Ich sage euch. Der Künstler DZIA lag goldrichtig mit seinem Werk „Gold fox“.

Die Völklinger Hütte hat dies jedenfalls eindrucksvoll geschafft.
Viele Tier leben hier. Sie haben sich den urbanen Lebensraum zurück erobert.
Herr Thieser kann das hundertprozentig bestätigen, er hat sogar ein Foto als Beweis!

Foto Herr Thieser, Blogbeitrag reiseblog.saarland

Übrigens! Herr Thieser kümmert sich fürsorglich um die unterschiedlichen zurück gekommenen Tiere.
Bei meinem Besuch lief ich dem Fuchs aber nicht über den Weg. Dieser dachte sich sicherlich, meinem Kollegen auf dem Kunstwerk stehle ich mal lieber nicht die Show. ;-))